Mildes Klima
und üppige mediterrane
Vegetation Die Gardasee
Region zählt ohne Zweifel zu den schönsten und
beeindruckensten Naturregionen Europas. Allein der
Anblick des Sees war bereits Goethe einen Umweg
wert.
Lust,
mehr zu lesen? Das GARDASEE
Jounal 2011informiert kompakt und unterhaltsam mit
wunderschönen Bildern.
Uns Nordeuropäern erscheint der
Gardasee nach der mühsamen Überquerung der Alpen
seit jeher wie ein Vorgeschmack auf das
Paradies. Das milde Klima, die üppige
mediterrane Vegetation und malerische Dörfer vor
einer imposant in den Himmel ragenden
Berglandschaft, die dann doch in ein sanftes mit
Wein und Olivenbäumen bewachsenes Hügelland
übergeht – das alles ist bis heute schlicht der
Inbegriff des romantischen Italiens, dem „Land, in
dem die Zitronen blühen“.
Mit 52 km Länge,
einer Tiefe von bis zu 346 Metern und einer
Ausdehnung von knapp 370 km² ist er der größte See
Italiens. An seiner breitesten Stelle misst er 17
km und für die 158 km lange Umrundung des Sees
sollte man mit dem Auto eine reine Fahrzeit von 3
bis 4 Stunden berechnen.
Benacus, wie der See von
den Römern genannt wurde, hat unzählige Herrscher
gesehen, die dem See vielfältigste architektonische
Zeugnisse hinterlassen haben. Wer noch nie am
Gardasee Urlaub gemacht, hat sollte wissen, dass der nördliche Teil des Sees sich in seinem Charakter
grundsätzlich vom südlichen Teil unterscheidet.
Beide Teile haben ihre Fans - und die Nähe der
unterschiedlichen Gebiete diesen ganz besonderen Reiz der Gegend aus.
Der nördliche
Gardasee Der Norden des Sees
gleicht auf den ersten Blick einem schmalen Fjord -
wären da nicht die Olivenbäume und Palmen am
Seeufer.
Eingekeilt zwischen steil aufragenden Berghängen, weht hier ein konstanter Wind, der Segler, Surfer und Kitesurfer aus ganz Europa an den See lockt. Dementsprechend trifft man hier viele junge Leute mit Lust auf Aktivurlaub.
Das östliche Seeufer wird vom Bergrücken des Monte Baldo überragt. Eine einzigartige Alpenflora hat dem 2200 m hohen Bergrücken den Beinamen „Garten Europas“ eingebracht. Monte Baldo und der Naturpark der Brescianer Alpen auf der gegenüberliegenden Seeseite, sowie die sich nördlich anschließenden Gipfel des Garda Trentino gelten als ausgesprochene Wander- und Outdoor-Paradiese. Es gibt fantastische Möglichkeiten zum Klettern, Mountainbiken, Paragliding, Canyoning und zu vielem mehr.
Die frische Bergluft zieht aber auch ältere Urlauber an. Im Sommer sind die Temperaturen hier etwas angenehmer als am südlichen Gardasee, es lassen sich herrliche Bergwanderungen unternehmen und Orte wie Malcesine oder Limone sul Garda haben einen ganz eigenen mediterranen Reiz, der Lust macht, einfach in aller Ruhe mal ein Gläschen Wein zu trinken.
Der südliche Gardasee Der südliche Gardasee steht in lieblichem Kontrast zur Schroffheit der nahen Berggipfel. Sanfte Hügel mit grünen Weinbergen und Olivenhainen blicken auf ein breites Seeufer mit leicht zugänglichen Badestränden. Sogar das Wasser ist hier wärmer als im Norden.
In dieser Gegend befinden sich herrschaftliche Villen, umgeben von Zypressen, Bougainvillea, Oleander und Palmen. Versteckt in den Hügeln liegen traditionsreiche Weingüter; die Reste römischer Villen zeugen von einer genussvollen Lebenskultur, die dieses Seeufer seit eh und je geprägt hat. Wahrzeichen dieser Kultur ist die Halbinsel von Sirmione, die wie ein schmaler Steg bis weit in den See hineinragt. In der gesamten Region befinden sich traumhafte Golfplätze und tolle Möglichkeiten für Radtouren und Pferdeausritte.
Orte wie Desenzano und Bardolino bieten gute Gelegenheiten für’s Shopping und unzählige Bars laden zum Ausspannen ein. Zwischen Peschiera und Lazise liegt mit Gardaland und Canevaworld die beliebteste Freizeitparklandschaft Italiens und Anziehungspunkt für viel Familien, die gerne das große Campingplatz- und Ferienappartementangebot der Region nutzen. Das Südufer ist sowohl per Bahn, als auch mit dem Auto hervorragend an die umliegenden Städte angeschlossen, darunter Verona, Brescia, Mantua und Venedig.