Gute Badegewässerqualität am Gardasee

Die Badegewässerqualität am Gardasee ist in den vergangenen Jahren durchgehen von Seiten der Umwelt- und Gesundheitsbehörden als gut bis sehr gut bewertet worden.

Wie in ganz Europa gesetzlich vorgeschrieben, so wird auch in Italien von Mai bis September jedes Badegewässer in regelmäßigen Abständen (in der Regel alle 2 Wochen) auf die Badegewässerqualität untersuchet. Zu den untersuchten Kriterien gehören evtl. chemische und bakterielle Belastung, die dem Badegast gesundheitliche Beschwerden verursachen könnten.

Bei Überschreitung streng vorgegebener Grenzwerte muss ein Badestrand offiziell gesperrt werden, bis in weiteren Probemessungen die Wiederherstellung einwandfreier Qualität nachgewiesen werden kann. Strandsperrungen werden öffentlich sichtbar ausgeschildert und sind für die Badegäste sofort zu erkennen. Es soll darauf hingewiesen sein, das diese sehr selten vorkommen und nur auf einzelne Strandabschnitte begrenzt werden.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich in Folge stärkerer Niederschläge von den Mündungen kleinerer und größerer Fließgewässer entfernt halten, da über diese Schadstoffe aus dem Hinterland in den See eingetragen werden können.

Aktuelle Messergebnisse können auf den Webseiten der Umwelt- und Gesundheitsbehörden der drei Provinzen nachgelesen werden

>> Website der Umweltbehörde des Veneto (Ostufer)
>> Website der Umweltbehörde der Lombardei (West- und Südufer)
>> Website der Umweltbehörde des Trentino (Nordufer)

Bildnachweis: gardasee.de - tl