|
Zum Essen werden Wein und Wasser getrunken und es ist nicht ungewöhnlich, dass auch Kinder einen Spritzer Wein in ihr Wasser bekommen. Zu jeder Mahlzeit werden Weißbrot sowie knusprige grissini-Stäbchen gereicht und Stofftischtücher und –servietten sind eine Selbstverständlichkeit. Dafür wird dann ein Gedeck – das coperto – in Rechnung gestellt.
Klassische Speisenfolge: Aperitivo: Der Aperitif wird oft bereits auf dem Weg ins Restaurant in einer Bar getrunken. Antipasti: Die Vorspeisen sind in Italien eine wahre Pracht aus unzähligen typischen lokalen Spezialitäten. Oft kann man sich auch einen kleinen Teller am Buffet zusammenstellen.
Primo (piatto): Der erste Gang ist in der Regel ein Pastagericht, Risotto oder eine Suppe.
Secondo (piatto): Der zweite Gang ist der eigentliche Hauptgang und besteht aus Fleisch oder Fisch. Beilagen – die „contorni“ - werden separat dazu bestellt.
Dolce oder formaggio: Als Nachtisch gibt es Süßspeisen, Obst oder Käse.
Caffè und digestivo: Zum Abschluss wird noch ein caffè und ein Digestif, wie zum Beispiel Grappa oder Amaro getrunken - oder die Kombination aus beidem ein caffè corretto.
La merenda - die Zwischenmahlzeit Um die lange Zeit zwischen Mittag- und Abendessen zu überbrücken legen die Italiener noch eine Zwischenmahlzeit ein. Das kann beispielsweise was Süßes, ein Stück Pizza oder einfach ein Salami- oder Schinkenbrot sein.
Bildnachweis: ©corepics - Fotolia.com |