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Alpen Cup – die A-Klasse der Segelregatten am 19. & 20. September 2009
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Am Hafen von San Nicolo in Riva trifft sich vom 19. bis 20. September 2009 die Segel-Regatta der Katamaran-Klasse A, die zu den schnellsten einhandgesegelten Booten gehört.
Im Vergleich zu anderen Bootsklassen, gilt die A-Klasse als absolute High-Tech-Konstruktion. Der Einsatz modernster Materialien wie Carbon und Kevlar, lässt die Boote stetig schneller werden. Davon profitieren inzwischen auch die anderen Klassen. Die einzelnen Konstruktionsklassen A, B, C, D und E weichen jedoch, aufgrund festgelegter Grenzmaße, erheblich voneinander ab. Für die Katamaran-Klasse A gelten nur wenige Vorgaben. Die wichtigste Regel lautet: Alles ist erlaubt, wenn es nicht ausdrücklich verboten ist. Dennoch muss die Konstruktion die folgenden Kriterien beachten:
- Maximale Länge: 5,49 m - Maximale Breite: 2,39 m - Maximale Segelfläche: 13,94 qm - Mindestgewicht: 75 kg |
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 Foto: Warnemünder Woche/ Pepe Hartmann |
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Damit zählt der A-Kat zur kleinsten Klasse der Katamarane. Erst eine einheitliche Bauvorschrift macht die Boote bei Regatten direkt vergleichbar. Mit segelfertigen 75 Kilogramm sind die Segelboote oft leichter als ihre Steuermänner. Akrobatischer Körpereinsatz ist gefragt, um die leicht zu manövrierenden Boote am schnellsten ans Ziel zu bringen. |
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Abgesehen von wenigen Parametern dürfen Rumpfform, Mastlänge und Segelschnitt individuell angepasst werden. Oft werden die Details von den anderen Klassen kopiert, so z.B. der Carbon-Mast, das ausgestellte Großsegel oder die Wave-Piercer Rumpfform.
Etymologisch im indischen Sprachgebrauch verankert, bedeutet „kattu maram“ nichts anderes als zusammengebundene Baumstämme. Lange vor den Europäern, entwickeln Polynesier die ersten Manöver-Boote, indem sie zwei Kanus mit einem Querstreben miteinander verbinden. Nach diesem Vorbild entwickelt der Amerikaner Nat Herreshoff seine 25 Fuß lange Yacht und gewinnt damit den America Cup 1876. Mit dem Verbot, an weiteren Segelregatten teilzunehmen, stagnierte der Entwicklungsprozess. Später, in den 1950er Jahren, bildet ein Mehrrumpfboot auf Hawai eine echte Alternative zum Surfen. Erst die Einführung von Kunststoff revolutioniert den Bootsbau und führt letztlich zur Serienproduktion der Katamarane.
Inzwischen werden die A-Kats weltweit gesegelt. Zu den größten Flotten Europas zählen die aus Deutschland und Italien. Jedes Jahr treten 80 bis 100 Boote zu den Europa- und Weltmeisterschaften, darunter die World Championships, der America Cup oder der Alpen Cup. Dank einem florierenden Gebrauchtboothandel wird ein preiswerter Einstieg in die High-Tech-Klasse möglich. |
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