Chikungunya-Fieber - einzelne Fälle in Italien aufgetaucht
Seit Ende Juli 2025 wird aus den Regionen Emilia-Romagna und Veneto über steigende Fallzahlen von Chikungunyafieber berichtet.
„Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu langanhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden.“
Wie auch das Auswärtige Amt schreibt, werden Chikungunya-Viren von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen – den sogenannten Tigermücken. Tigermücken verbreiten sich bereits in kleinen stehenden Wasseransammlungen wie Blumentöpfen, alten Reifen oder Vogeltränken.
Aus diesem Grund wird geraten sich insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen zu schützen.
Nachdem einzelne Fälle aus Gemeinden des Valpolicella und Hinterlandgemeinden des südöstlichen Gardasees gemeldet wurden, haben die betroffenen Gemeinden mit der Bekämpfung der Verbreitung von Mückenlarven reagiert. Z.T. wurden auch profilaktisch Gemeinden aktiv, die bisher keinen einzigen Fall von Chikungunyafieber haben.
(Stand 18. September 2025)
Medizinische Informationen zum Chikungunyafieber finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes