Kaffee vom Gardasee
Kaffeeröstereien am Gardasee
Der Kaffee ist ein wichtiger Bestandteil der italienischen Esskultur. Morgens gehört ein Cappuccino oder Latte macchiato zum Frühstück, nach dem Essen oder zwischendurch geht es nicht ohne einen Caffè, womit in der Regel automatisch ein Espresso gemeint ist. Mit einem Schuss Milch heißt er Caffè macchiato. Wenn die Milch warm sein soll, sagt man Caffè macchiato caldo, bei kalter Milch Caffè macchiato freddo. Natürlich gibt es auch in Italien mittlerweile Hafermilch (latte di avena) und Sojamilch (latte di soia) sowie viele andere Milchalternativen.
Es gibt den doppelten Espresso, Caffè doppio, und wer einen Filterkaffee bestellen möchte, sollte nach einem Caffè americano fragen. Eine beliebte Kaffee-Spezialität im Sommer ist der Caffè shakerato – ein mit Zucker und manchmal auch Zitronenschale schaumig geschüttelter Espresso. Eine weitere Sommervariante ist der Affogato al caffè, bei dem in der Regel eine Kugel Vanilleeis mit einem Espresso übergossen wird. Achtung: Es gibt auch Eisbecher, die denselben Namen tragen, in der Menge aber eher einer Hauptmahlzeit gleichen.
Das Geheimnis guten Kaffees liegt - neben der Zubereitung - natürlich vor allem in der Art und Weise, wie die Kaffeebohnen geröstet werden. Am Gardasee gibt es einige Betriebe, die sich auf die Röstung von Kaffee spezialisiert haben. Hier ist der Kaffee noch kein Massenprodukt, die Kaffeebohnen werden in kleinen Mengen zubereitet.