Fiera del Riso - Große Reismesse in Isola della Scala

  • Wo?         Isola della Scala
  • Was?       Messe rund um den Reis mit abwechslungsreichem Rahmenprogramm
  • Wann?     VORAUSSICHTLICH 11. September bis 6. Oktober 2019

 

>> DER GENAUE TERMIN 2019 WIRD NOCH BEKANNT GEGEBEN!

Wie Pasta, Pizza oder Polente ist auch das Risotto ein italienischer Klassiker. Das Grundrezept – Reis kurz angeröstet und dann in Brühe gegart – wird in zahlreichen Variationen serviert und jede Region hat ihre eigene Spezialität. Am Gardasee ist insbesondere der veronesische Teil für seine hervorragenden Risotti bekannt.

Ein buntes Rahmenprogramm begleitet die Reismesse
Für Liebhaber dieser Köstlichkeit lohnt sich im Herbst ein Ausflug ins Bassa Veronese, den flachen Landstrich südlich von Verona. Dort wird in dem kleinen Städtchen Isola della Scala jedes Jahr die Reismesse „Fiera del Riso“ veranstaltet. Und das bedeutet fast vier Wochen lang Reisspezialitäten vom Allerfeinsten.
 
Allein rund 200.000 Risotti werden während dieser Zeit gekocht und darüber hinaus gibt es noch etliche andere regionale Reisgerichte, die die Besucher während der Messe kennen lernen können.

Das „Risotto all’isolana“ – das klassische Rezept des Ortes – ist ein sehr schmackhaftes Risotto mit magerem Kalbfleisch, Schweinefleisch, Zimt, Rosmarin und reichlich frisch geriebenem Grana Padano. Auf der „Fiera del Riso“ messen sich die Restaurants so wie auch etliche Privatpersonen aus Isola della Scala im Rahmen eines Kochwettbewerbes um die gelungenste Zubereitung dieser lokalen Spezialität. Ebenso wird während der Veranstaltung das beste Risottorezept oder das interessanteste Reisgericht im Allgemeinen ausgezeichnet.

Außerdem gibt es ein höchst abwechslungsreiches Rahmenprogramm aus Sport, Kunst und Kultur – mal folkloristisch, mal modern. Und wie auf jeder Messe präsentieren natürlich die verschiedenen Erzeuger in einem weitläufigen Ausstellungsbereich ihre Produkte und es werden Kongresse rund um den Reis veranstaltet.

Das Reisanbaugebiet um Isola della Scala
Die Veroneser bauen den Reis für ihre Risotti selbst an. Und Isola della Scala ist das Zentrum des weitläufigen Anbaugebietes, aus dem die bekannte DOP-geschütze Reissorte „Vialone Nano“ stammt – ein ganz außergewöhnlicher Risottoreis und der Protagonist der „Fiera del Riso“.

Die feuchte Landschaft des Bassa Veronese bietet die idealen Voraussetzungen für den Reisanbau. Denn Reis braucht frisches, sauerstoffreiches Wasser, das durch viele Flüsse und Kanalsysteme über die Felder geleitet wird. So kann er dann von April bis Anfang September gedeihen. Anschließend wird das Wasser abgelassen und die Ernte kann beginnen. Mitte September ist die Arbeit getan und das wird dann erstmal ordentlich gefeiert.

Der Reisanbau in Italien
Der Reisanbau hat in Italien übrigens eine jahrhundertealte Geschichte. Ursprünglich stammt der Reis aus China. Dort wurde das Getreide schon vor 6.000 Jahren angebaut. Aus Asien gelangte es nach Nordafrika und später nach Spanien und Sizilien. Die Spanier waren es, die den Reis im 13. Jahrhundert nach Italien brachten.

Heute ist Italien der größte Reisproduzent Europas. Reis wird außer in Venetien noch in der Lombardei, im Piemont und in der Emilia Romagna angebaut. Auch in der Toskana, in Kalabrien und auf Sardinien gibt es einige Reisfelder.

Weitere Informationen
Im Bassa Veronese gibt es die so genannte „Strada del Riso“, auf der man das „Vialone Nano“-Reisanbaugebiet besichtigen und gleichzeitig die vom Tourismus noch weitgehend unberührte Region erleben kann.
Mehr Informationen zur Reismesse finden Sie unter www.fieradelriso.it

Bildnachweis: Fiera del Riso